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Kaktus sein!

Wilnsdorf. Am 12. Mai feierte die kfd St. Martinus mit einem Abendgottesdienst eine eher ungewöhnliche Marienandacht. Statt Rose oder Maiglöckchen wurde diesmal der Kaktus in den Mittelpunkt gestellt, einige seiner Eigenschaften können wir Christen als gutes Beispiel nehmen und auch dadurch einen neuen Blick auf Maria ermöglichen.

 

So ist der Kaktus sehr aufnahmefähig, auch für unser Leben ein perfektes Vorbild. Auch wir sollten schöne Momente in uns speichern, in denen wir uns Gott nahe fühlen. -  Maria hat die frohen Botschaften der heiligen Nacht von Bethlehem in sich gespeichert. - Sie bewahrte alles, was sie gehört hatte, in ihrem Herzen.

Und- genau wie der Kaktus durch seine Aufnahmefähigkeit in der Lage ist, trockene Zeiten zu überstehen, können wir Christen auch in schwierigen Zeiten von den guten Erinnerungen zehren. Zeiten der Dunkelheit bleiben uns allen nicht erspart - auch das verbindet uns mit Maria, die das Leiden uns Sterben ihres Sohnes mit ansehen musste und es trotzdem ertrug.

Der Kaktus hat natürlich auch Dornen, er ist wehrhaft. Auch diese Eigenschaft können wir von Maria lernen, die uns lehrte, standhaft gegen viele Widrigkeiten des Lebens zu bleiben.

Neben aufnehmen, speichern, bewahren lassen uns die Kakteen aber auch durch die Fähigkeit zu blühen an ihrer Schönheit teilhaben. - Auch für uns kommt es darauf an, das Gute, was wir erlebt und gespeichert haben, mit anderen zu teilen .

Nach dem beeindruckenden meditativen Gottesdienst trafen sich die Frauen im Martiniheim zu einer gemütlichen Gesprächsrunde bei einem kleinen Imbiß und Maibowle im Martiniheim.

 

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